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Congress passed a number of laws in the late 1860s and early 1870s... - laws making it a crime to deprive Negroes of their rights, requiring federal officials to enforce those rights, giving Negroes the right to enter contracts and buy property without discrimination. And in 1875, a Civil Rights Act outlawed the exclusion of Negroes from hotels, theaters, railroads and other public accomodations.
With these laws, with the Union army in the South as protection, and a civilian army of officials in the Freedman's Bureau to help them, southern Negroes came forward, voted, formed political organizations, and expressed themselves forcefully on issues important to them. They were hampered in this for several years by Andrew Johnson, Vice-President under Lincoln, who became President when Lincoln was assassinated at the close of the war. Johnson, vetoed bills to help Negroes; he made it easy for Confederate states to come back into the Union without guaranteeing equal rights to blacks. During his presidency, these returned southern states enacted "black codes", which made the freed slaves like serfs, still working the plantations. For instance, Mississippi in 1865 made it illegal for freedmen to rent or lease farmland, and provided for them to work under labor contracts which they could not break under penalty of prison. It also provided that the courts could assign black children under eighteen who had no parents, or whose parents were poor, to forced labour, called apprenticeships - with punishment for runaways.
Andrews Johnson clashed with Senators and Congressmen who, in some cases for reasons of justice, in others out of political calculation, supported equal rights and voting for the freedman. These members of Congress succeeded in impeaching Johnson in 1868, using as an excuse that he had violated some minor statute, but the Senate fell one vote short of the two-thirds required to remove him from office. In the presidential election of that year, Republican Ulysses Grant was elected, winning by 300,000 votes, with 700,000 Negroes voting, and so Johnson was out as an obstacle. Now the southern states could come back into the Union only by approving the new Constitutional amendments.
From: Howard Zinn, A People's History of the United States 1492-Present, New York 1995, p. 194.
MUSTERLÖSUNG ENGLISCH
Der Kongreß verabschiedete gegen Ende der sechziger und zu Beginn der siebziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts eine Reihe von Gesetzen... Diese Gesetze machten es zu einem Verbrechen, Neger ihrer Rechte zu berauben, verpflichteten die Bundesbeamten, diesen Rechten Geltung zu verschaffen, und gaben den Negern das Recht, Verträge einzugehen und Eigentum zu erwerben, ohne diskriminiert zu werden. Und im Jahre 1875 erklärte ein Bürgerrechtsgesetz den Ausschluß von Negern aus Hotels, Theatern, Eisenbahnen und anderen öffentlichen Einrichtungen für ungesetzlich.
Mit diesen Gesetzen, mit der Unionsarmee im Süden als Schutz und einer zivilen Armee aus Beamten im "Freedman's Bureau" zu ihrer Unterstützung, traten die Neger des Südens an die Öffentlichkeit, stimmten ab, bildeten politische Organisationen und äußerten sich eindringlich zu Themen, die für sie von Bedeutung waren. Dabei wurden sie einige Jahre lang durch Andrew Johnson behindert: dieser war Vizepräsident unter Lincoln gewesen und Präsident geworden, als Lincoln bei Kriegsende einem Attentat zum Opfer fiel. Johnson legte gegen Gesetzesvorlagen, die Negern helfen sollten, sein Veto ein; er machte es den Konföderierten Staaten leicht, wieder in die Union einzutreten, ohne daß diese den Schwarzen gleiche Rechte garantierten. Während seiner Präsidentschaft verfügten diese zurückgekehrten Südstaaten sog. "black codes", die die befreiten Sklaven praktisch zu Leibeigenen machten, die immer noch auf den Plantagen arbeiteten. So verbot der Staat Mississippi im Jahre 1865 den freigelassenen Sklaven per Gesetz, Ackerland zu mieten oder zu pachten und schrieb ihnen vor, daß sie unter Beschäftigungsverträgen arbeiten mußten, die sie bei Androhung von Gefängnisstrafen nicht brechen konnten. Er bestimmte auch, daß die Gerichte schwarzen Kindern unter achtzehn Jahren, die keine Eltern mehr hatten, oder deren Eltern arm waren, Zwangsarbeit zuteilen konnten, die als Lehre bezeichnet wurde, wobei Ausreißer bestraft wurden.
Andrew Johnson geriet mit Senatoren und Kongreßabgeordneten aneinander, die, in einigen Fällen aus Gründen der Gerechtigkeit, in anderen aus politischem Kalkül, für gleiche Rechte und das Stimmrecht für die ehemaligen Sklaven eintraten. Diesen Kongreßmitgliedern gelang es, im Jahre 1868 ein Amtsenthebungsverfahren gegen Johnson einzuleiten. Als Vorwand diente ihnen, daß er gegen irgendein zweitrangiges Gesetz verstoßen habe, aber dem Senat fehlte eine Stimme zu der erforderlichen Zweidrittelmehrheit, um ihn aus dem Amt zu entfernen. In der Präsidentschaftswahl jenes Jahres wurde der Republikaner Ulysses Grant mit einem Vorsprung von 300.000 Stimmen gewählt, wobei 700.000 Neger ihre Stimme abgaben, und so war Johnson als Hindernis aus dem Weg geräumt. Jetzt konnten die Südstaaten nur dann in die Union zurückkehren, wenn sie die neuen Verfassungszusätze billigten.
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